Sommer, Sonne, Schreibblockade? – Strategien, um in der Hitze produktiv zu bleiben

12. August 2025

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12. August 2025

Businesstexte, die überzeugen: Die häufigsten Lektorat-Fehler in der Unternehmenskommunikation

 

Ihre Website, Ihr Geschäftsbericht, Ihr nächster Newsletter – all das ist die Visitenkarte Ihres Unternehmens. Und doch schleichen sich gerade in Businesstexte immer wieder dieselben Fehler ein, weil sie unter Zeitdruck entstehen oder von jemandem geschrieben werden, der selbst mitten im Thema steckt. Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.

 

In diesem Artikel zeige ich Ihnen die fünf häufigsten Lektorat-Fehler, die mir in der Unternehmenskommunikation immer wieder begegnen – und wie Sie sie vermeiden.

 

  1. Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler werden als Kleinigkeit abgetan

Ein einzelner Tippfehler wirkt harmlos. In der Summe – falsche Kommasetzung, uneinheitliche Groß- und Kleinschreibung, Rechtschreibfehler in wiederkehrenden Textbausteinen – untergraben sie jedoch die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens. Wer hier nachlässig wirkt, lässt Kunden und Geschäftspartner unbewusst an der Sorgfalt in anderen Bereichen zweifeln.

 

  1. Uneinheitliche Schreibweisen und Terminologie

Gerade wenn mehrere Personen an Texten mitschreiben oder über Monate hinweg an derselben Website gearbeitet wird, entstehen Inkonsistenzen:

  • mal „Kunde", mal „Kundin", mal eine andere Schreibweise – je nach Unterseite unterschiedlich gehandhabt
  • Produktnamen oder Fachbegriffe, die im Fließtext unterschiedlich geschrieben werden
  • Anglizismen, die einmal eingedeutscht und einmal im Original stehen

Ein einheitliches Vokabular wirkt professionell und macht Texte für die Leser leichter erfassbar.

 

  1. Zu komplexe Satzstrukturen und ein Übermaß an Passivkonstruktionen

Wissenschaftlich geprägte oder besonders formelle Formulierungen wirken in der Geschäftskommunikation schnell sperrig. Lange Schachtelsätze, gehäufte Passivkonstruktionen und Nominalstil erschweren das schnelle Erfassen – und genau das brauchen Kunden und Kundinnen, die einen Text meist nebenbei lesen. Klare, aktive Sätze überzeugen eher als vermeintlich elegante Verschachtelungen.

 

  1. Die Tonalität passt nicht zur Zielgruppe

Ein Text für ein B2B-Fachpublikum liest sich anders als eine Kundenzeitschrift oder ein Social-Media-Post. Häufige Stolperstellen:

  • unklare Entscheidung zwischen „Sie" und „du" innerhalb desselben Auftritts
  • ein Ton, der zwischen nüchtern-sachlich und werblich-überzeichnet schwankt
  • Fachjargon, der die eigentliche Zielgruppe eher abschreckt als überzeugt

Ein professionelles Lektorat prüft nicht nur Sprache und Grammatik, sondern auch, ob Ton und Ansprache zur Zielgruppe passen.

 

  1. Kein zweites Augenpaar vor der Veröffentlichung

Wer einen Text selbst geschrieben hat, liest ihn beim eigenen Korrekturlesen oft so, wie er ihn im Kopf hatte – nicht so, wie er tatsächlich dasteht. Fehlende Wörter, holprige Übergänge oder unklare Formulierungen fallen dann kaum noch auf. Ein zweites, geschultes Augenpaar entdeckt genau diese Stellen zuverlässig, bevor der Text online geht oder gedruckt wird.



Wenn Sie Ihre Geschäftstexte, Ihre Website oder Ihre nächste Kundenkommunikation sorgfältig gegenlesen oder lektorieren lassen möchten, schreiben Sie mir gerne über das Kontaktformular. Ich berate Sie vorab unverbindlich und erstelle Ihnen ein individuelles Angebot.


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